Häufige Fragen zu Sinusitis

Auf dieser Seite erhalten Sie häufig gesuchte Informationen zum Thema Sinusitis:

Gibt es wirksame Hausmittel gegen eine Nebenhöhlenentzündung?

Ja, wobei die Wirksamkeit der Hausmittel unmittelbar von der Form der Sinusitis abhängt. Symptomatisch können Hausmittel in jedem Fall helfen, ursächlich jedoch eher nicht.

Bakterien immer mit Medikamenten behandeln
Bakterien sollten deshalb immer medikamentös behandelt werden, wohingegen Viren von alleine ausheilen. Anatomische Anomalien können ebenfalls nicht mit Hausmitteln bekämpft werden, wohl aber deren Symptomatik.

Kräutertee mit Honig
Wirksame Hausmittel sind beispielsweise Kräutertees mit Honig. Der Honig wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.

Quarkwickel
Weiterhin empfehlen sich Quarkwickel auf den betroffenen Nebenhöhlen, die regen die Durchblutung an und lindern die Schmerzen.

Rotlicht
Effektiv ist darüber hinaus auch die Bestrahlung mit Rotlicht – täglich zehn bis 15 Minuten reichen schon.

Weitere Informationen zu Hausmitteln bei Sinusitis

Kann ich mit chronischer Sinusitis ins Schwimmbad?

Jein. Da eine chronische Sinusitis, sofern sie auf anatomischen Veränderungen beruht, nicht ansteckend ist, ist gegen einen Schwimmbadbesuch grundsätzlich nichts einzuwenden. Da die Sinusitis jedoch sehr empfindlich auf Druckveränderungen, wie sie unter Wasser nun einmal stattfinden, reagiert und sich dadurch gegebenenfalls verschlimmern könnte, sind Schwimmbadbesuche dennoch als kontraproduktiv zu bewerten. Einfaches Schwimmen ist dabei jedoch wesentlich weniger schlimm. Worauf Sie in jedem Fall verzichten sollten, sind Tauchgänge. Außerdem sollte nicht unterschätzt werden, dass auch Wasser in der Nase eine Sinusitis auslösen, verschlimmern oder akut werden lassen kann.

Ist Sinusitis ansteckend?

Eine akute Sinusitis ist grundsätzlich ansteckend, vor allem, wenn ein Virus die Ursache der Entzündung ist. Die Ansteckung passiert über die sogenannte Tröpfcheninfektion. Wenn Sie also an einer akuten Sinusitis erkrankt sind und niesen oder husten müssen, selbst aber, wenn Sie einfach nur sprechen, verteilen sich die Erreger in der Luft und können über die Nase oder den Mund auf die Schleimhäute anderer Menschen gelangen. Die Zeit bis zur Ansteckung beträgt nur wenige Tage. Auch, wenn die Sinusitis bereits offensichtlich abgeklungen ist, sind Betroffene noch etwa weitere zwei Wochen ansteckend. Mehr zum Thema Ansteckung lesen Sie hier.

Wie lange dauert eine Nebenhöhlenentzündung?

Eine Sinusitis mit all ihren Symptomen dauert etwa sieben bis zehn Tage, selten auch mal zwei Wochen. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit vergehen nur wenige Stunden bis Tage. In den ersten fünf Tagen der Sinusitis zeigt sich meist das Vollbild der Erkrankung mit Schmerzen, Schnupfen, verstopfter Nase, Fieber und Abgeschlagenheit. In den letzten Tagen der Sinusitis klingen die Beschwerden schrittweise ab, wobei der Geruchssinn noch einige Tage länger beeinträchtigt sein kann. Bedenken Sie auch, dass Sie bis zu 21 Tage lang ansteckend sind, auch, wenn Sie sich bereits wieder gesund fühlen.

Kann eine Sinusitis von einer Kieferbehandlung kommen?

Ja, eine Sinusitis kann sowohl von einer Entzündung der Zahnhälse oder des Kiefers als auch von einer Behandlung des Kiefers kommen. Betroffen sind dann in der Regel die naheliegenden Kieferhöhlen, die bei einer Behandlung unmittelbar in Mitleidenschaft gezogen werden können. Die Sinusitis kann beispielsweise dann entstehen, wenn während oder nach einer Kieferbehandlung Erreger in die Kieferhöhle wandern. Aus diesem Grund empfiehlt sich unmittelbar nach einer Kieferbehandlung eine erhöhte Mundhygiene.